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USB Stick

Was ist ein USB-Stick?

Dies ist ein intelligenter externer Speicher für Computerdaten. Ein Stick besteht aus einer Anzahl von Flash-Speicherchips. Diese Speicherchips befinden sich zusammen mit einem Treiberchip und einem Universal Serial Bus Stecker auf einer kleinen Flachine. Diese Flachine ist in einem handlichen kleinen Gehäuse untergebracht. Sie können den Speicherstick einfach in einen freien USB-Anschluss Ihres Laptops oder PCs stecken. Jedes moderne Betriebssystem wie Windows, MacOS und Linux erkennt einen USB-Stick automatisch. Sobald es in den entsprechenden Anschluss gesteckt wird, wird dieses externe Speichermedium erkannt und erscheint als Symbol auf Ihrem Desktop. Mit einem Doppelklick auf dieses Symbol öffnen Sie das externe Speichermedium und können wie bei jedem anderen eingebauten Laufwerk einfach Daten darauf lesen und Dateien darauf kopieren. Wenn Sie den USB-Stick entfernen möchten, müssen Sie ihn zunächst von der Software trennen. Sobald der Stick von der Software getrennt ist, können Sie ihn aus dem Anschluss herausziehen und zu einem anderen Computer bringen.

Einheiten der Datenspeicherung

Bei der Auswahl eines Sticks sind ein paar Eigenschaften wichtig. Die erste Eigenschaft ist die Speicherkapazität. Diese bestimmt, wie viele Daten Sie gleichzeitig darauf speichern können und wird in GB angegeben, was für Gigabyte steht. Giga ist ein Multiplikationsfaktor. Mehrere dieser Faktoren werden in der Technik verwendet. Kilo ist uns allen ein Begriff. Dies ist mal 1.000, d.h. eine Multiplikation mit einer Eins mit drei Nullen. Mega ist mal 1.000.000, was eine Multiplikation mit einer Eins mit sechs Nullen ist. Giga ist mal 1.000.000.000, was eine Multiplikation mit einer Eins mit neun Nullen ist. So werden aus tausend Kilobytes ein Megabyte und aus tausend Megabytes ein Gigabyte. Das Byte wird als Dateneinheit verwendet. Ein Byte kann ein normännlichs Zeichen wie z. B. einen Buchstaben oder eine Zahl speichern. Ein Byte selbst besteht aus acht Bits. Ein Bit ist das kleinste Datenelement und kann nur den Wert eins oder null haben.

Welchen Speicherstick soll ich wählen?

Ein Stick mit einer höheren Speicherkapazität ist attraktiv, weil mehr Daten darauf abgelegt werden können. Leider bedeutet dies auch einen höheren Preis, da die in diesen Sticks verwendeten Chips teurer sind. Ein Typ mit einer Speicherkapazität von 1 GB kostet weniger als 10 €. Ein 256-GB-Stick kann Sie leicht 80 € kosten. Wenn Sie viele große Dateien speichern möchten, z. B. Spielfilme oder ein Backup Ihres Laptops, benötigen Sie einen Stick mit hoher Kapazität. Wenn Sie nur Office-Dateien mitnehmen wollen, reicht ein Stick mit ein paar GB aus. Viele Leute wählen einen Stick mit 64 GB Kapazität. Diese können für weniger als zwanzig Euro erworben werden. Die Kapazität reicht aus, um je nach Format einen oder mehrere Filme darauf zu legen.

2.0 oder 3.0?

Das zweite Merkmal, auf das Sie achten sollten, ist die USB-Version. Die Version 2.0 ist die bekannte Verbindung, die wir seit Jahren kennen und hat eine Schnelligkeit von bis zu 480 Mb/s (Megabit pro Sekunde). Dies ist ausreichend schnell, wenn Sie mit kleinen Dateien arbeiten. Wenn Sie einen Laptop oder PC mit einem Anschluss der Version 3.0 haben, können Sie die zehnmal höhere Übertragungsschnelligkeit von 5 Gb/s nutzen. Dies sind ca. 500 MB/s. Diese Sticks sind oft etwas teurer, haben aber eine kürzere Wartezeit beim Kopieren großer Dateien wie z. B. Spielfilmen. Die tatsächliche Übertragungsschnelligkeit, die Sie erreichen, hängt von der Schnelligkeit der verwendeten Speicherchips ab. Die Schreibschnelligkeit auf den Memory Stick ist immer deutlich geringer als die Schnelligkeit, mit der Daten vom USB-Stick gelesen werden können. Dieser Unterschied kann einen Faktor von sechs bis zehn betragen. Für jedes Produkt ist angegeben, welche maximännlich Lese- und Schreibschnelligkeit es verarbeiten kann. Bitte beachten Sie: Dies gilt unter idealen Bedingungen. In der Praxis kann dies durch die Schnelligkeit des Geräts, an das Sie es anschließen, begrenzt sein.

Andere Verbindung

USB-C ist ein neuer Anschluss, der auf immer mehr Laptops und Smartphones zu finden ist. Er verwendet die gleiche Schnelligkeit wie USB 3.0. Es hat auch die Fähigkeit, mehr Strom zum Laden bereitzustellen, z. B. eine eingebaute Batterie. Die neuen MacBook-Notebooks von Apple sind alle mit USB-C ausgestattet. Wenn Sie Ihren Stick direkt anschließen können wollen, wählen Sie einen Speicherstick, der auch diesen Anschluss hat. Viele Smartphones und Tablets unterstützen das "On The Go"-Protokoll. Im Modus "On The GO" können Sie einen USB-Stick oder einen Speicherkartenadapter an Ihr Smartphone anschließen und Fotos von einer Speicherkarte kopieren. Wenn der Speicher Ihres Smartphones voll wird, können Sie einfach einen USB-Stick an Ihr Telefon anschließen und Fotos und Videos vom Smartphone-Speicher auf den Memory Stick kopieren, um Flachz für neue Fotos freizugeben. Ein "On The Go"-Speicherstick verfügt zu diesem Zweck über einen Micro-USB-Anschluss, so dass er ohne zusätzliches Kabel mit Ihrem Smartphone oder Tablet verbunden werden kann. Für ein Apple iPhone benötigen Sie einen Adapter auf den Lightning-Anschluss.

Geschütztes USB-Flash-Laufwerk

Viele Menschen, die Daten "For your eyes only" speichern wollen, wählen ein Speichermedium mit Sicherheit. Doch was ist Datensicherheit und wie funktioniert sie? Ein gesicherter USB-Stick hat eine eingebaute Hardware-Datenverschlüsselung. Die Verschlüsselung erfolgt über das starke Verschlüsselungsprotokoll AES 256. Der verwendete Verschlüsselungscode wird mit einem Passwort auf dem Memory Stick gespeichert. Daher sind die verschlüsselten Daten nur für die Person zugänglich, die das Passwort kennt. Die Software zum Arbeiten mit dem Memory Stick befindet sich auf dem Produkt selbst, Sie müssen nichts auf Ihrem Computer installieren, um damit zu arbeiten. Stecken Sie den Speicherstick in einen freien Anschluss und ein Popup fordert Sie auf, das Passwort einzugeben. Wenn dieses Speichermedium in falsche Hände gerät und jemand versucht, Ihr Passwort zu erraten, sorgt der XTS-Modus dafür, dass nach zehn Fehlversuchen der für den Zugriff benötigte Chiffrierschlüssel gelöscht wird. Danach kann niemand mehr die Daten entschlüsseln.