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CEE Wandkontaktdose

Was ist eine CEE-Steckdose?

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Die Buchstaben CEE bezeichnen die Standardisierungsnorm von Steckern, Steckdosen und Dosen. Die Bezeichnung CEE-Steckdose wird in der Praxis häufig für Drehstromanschlüsse verwendet. Eine moderne und genauere Bezeichnung für einen Hochspannungsanschluss ist IEC 60309. In der Praxis werden Sie auch auf die älteren Bezeichnungen IEC 309 und CEE 17 stoßen. Wie oben beschrieben, werden in der Praxis dreiphasige Anschlüsse mit und ohne Neutralleiter verwendet. Aus Sicherheitsgründen muss bei einem dreiphasigen Anschluss immer eine Erdungsleitung vorhanden sein. Bei einem Anschluss ohne Nullleiter hat eine CEE-Steckdose vier Anschlüsse, von denen drei für die mit den Buchstaben R, S und T gekennzeichneten Phasenanschlüsse sind. Der Nullleiter ist mit N gekennzeichnet. Um Verwechslungen zu vermeiden, ist der Erdungsstift dicker als die anderen Stifte. Außerdem hat jeder Stecker eine Kerbe und jeder Gegenstecker eine Aussparung, in die diese Kerbe passt, so dass ein falsches Zusammenstecken von Stecker und Gegenstecker unmöglich ist. Die CEE-Buchse und -Stecker werden in verschiedenen Ausführungen geliefert. Der maximännlich Strom, der pro Phase entnommen werden kann, beträgt je nach Ausführung 16, 32, 63 oder 125 Ampere.

Welche CEE-Steckdose soll ich kaufen?

Jeder Typ von CEE-Steckdose und -Stecker hat einen eigenen Stiftdurchmesser, der bei einem höheren Maximalstrom dicker ist. Bei einem höheren Maximalstrom wird auch der Stecker größer. Stecker und Steckdosen mit unterschiedlichen Maximalströmen passen daher nicht zusammen. Die Drehstromsteckdosen und -(gegen)stecker, die Sie auf dieser Seite finden, sind alle für den Innen- und Außenbereich geeignet. Die Verwendung wird auch durch die Schutzart angegeben, die mit dem IP (International Protection Rating) gekennzeichnet ist. Sie haben die Wahl zwischen IP44 und IP67. IP44 bedeutet in diesem Fall spritzwassergeschützt. Der Spalt zwischen Stecker und Buchse ist kleiner als ein Millimeter. IP67 ist staub- und wasserdicht mit einer geprüften Eintauchtiefe von 1 Meter. Eine CEE-Steckdose mit Schutzart IP44 hat einen Klappdeckel. Beim Einstecken eines Steckers in die Buchse fällt der Deckel über einen Steg des Steckers, so dass dieser verriegelt wird. Bei IP67 wird ein Verriegelungsring verwendet, um einen wasserdichten Abschluss zu gewährleisten. Um eine wasserdichte Abdichtung zu erreichen, müssen sowohl Steckdose als auch Stecker der Norm IP67 entsprechen. Kurz gesagt: Achten Sie bei der Bestellung auf Folgendes:

  • Anzahl der Pins: vier Pins oder fünf Pins (ohne oder mit Null);
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  • Maximalstrom und entsprechender Steckerdurchmesser (16, 32. 63 oder 125 Ampere);
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  • Schutzklasse (IP44 oder IP67)

Leistungsstrom und Drehstromanschluss, Erklärung

In unseren Wohnungen und Büros sind wir an den 230-Volt-Netzanschluss gewöhnt. Dieser Anschluss kann maximal 16 Ampere liefern, bevor die Sicherung oder der Sicherungsautomat den Strom abschaltet. Dies ist mehr als ausreichend für alle Anwendungen in Haus, Garten und Küche. Für Baustellen, Werkstätten, Veranstaltungen und andere Orte, an denen der Stromverbrauch von Maschinen höher ist, sind 16 Ampere oft zu wenig. An diesen Stellen werden Drehstromsteckdosen, auch Steckdosen genannt, verwendet. Bei einem Dreiphasensystem werden nicht eine, sondern drei Phasenleitungen für den Stromtransport verwendet. Wie bei der normännlichn Steckdose in Ihrem Haus, liefert dieser Anschluss einen sinusförmigen Wechselstrom. Bei einem dreiphasigen Anschluss sind die sinusförmigen Wechselspannungen der einzelnen Phasen nicht gleich, sondern die Spitzen des Sinus sind zeitlich verschoben. Werden diese drei Phasen an drei Magnetspulen angeschlossen, die im Kreis um 180 Grad zueinander gedreht sind, entsteht ein kreisförmiges magnetisches Drehfeld. Wird ein Magnet auf eine Achse in diesem Feld gesetzt, wird der Magnet in diesem Feld gedreht. Dies ist die Basis eines jeden Drehstrommotors.

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Anwendung des dreiphasigen Anschlusses

Es ist durchaus möglich, kleine und effiziente Elektromotoren zu bauen, die nur an einer Phase arbeiten. Für schwerere Maschinen, wie z. B. im Bauwesen und im gewerblichen Bereich, werden schwerere Elektromotoren eingesetzt. Die effizienteste Art, eine schwerere Maschine mit elektrischer Energie zu versorgen, ist über einen dreiphasigen Anschluss. Für einen dreiphasigen Anschluss werden drei Phasenleiter benötigt. Aus Sicherheitsgründen ist bei einem dreiphasigen Anschluss ein Erdungsanschluss erforderlich, so dass insgesamt vier Drähte vorhanden sind. Wenn alle drei Phasen gleichmäßig belastet werden, z. B. durch einen Drehstrommotor, ist kein Nullleiter erforderlich. Zwischen den Phasen besteht eine effektive Spannung von 400 Volt. In der Praxis werden Sie daher auch auf den Begriff 400-Volt-Anschluss stoßen. Wenn Sie auch die Möglichkeit benötigen, normännlich 230-Volt-Geräte anzuschließen, wie es auf einer Baustelle mit elektrischen Handwerkzeugen üblich ist, dann benötigen Sie zusätzlich zum Drehstrom-Erdanschluss einen Neutralleiter. Zwischen jeder Phase und dem Nullleiter liegt eine effektive Spannung von 230 Volt. Es spielt also keine Rolle, welche Phase verwendet wird, solange nur eine Phase und der Nullleiter für den 230-Volt-Anschluss verwendet werden.