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Glasfaserwerkzeug

Glasfasern

Glasfasern sind ultradünne Fasern aus Glas, die dünner sind als ein menschliches Haar. Sie sind extrem stark und nicht brennbar, haben aber wichtige Vorteile für die Kommunikation. Sie sind völlig unempfindlich gegen elektromagnetische Hochfrequenzfelder, wie wir sie z.B. vom Fernsehen und von Radiosignalen über den Äther kennen. Gleichzeitig können sie aber auch nicht von herkömmlichen elektromagnetischen Geräten abgefangen werden. Sie sind in zwei Ausführungen erhältlich: Singlemode- und Multimode-Lichtwellenleiter. Ersteres ist für den Einsatz bei Hochschnelligkeitsübertragungen von bis zu 1 Tbit/s oder 1 Milliarde Bits pro Sekunde über große Entfernungen vorgesehen, während letzteres für schnelle Signalübertragungen über kurze Entfernungen mit niedrigeren Schnelligkeiten verwendet wird. Multimode besteht weiterhin aus zwei Unterkategorien: Stufenindex, bei dem das Licht am Glasfasermantel reflektiert wird, und Gradientenindex, bei dem der Brechungsindex, mit dem das Licht gebrochen wird, vom Kern zum Mantel abnimmt.

Glasfaserprinzip

Eine Glasfaser besteht aus einem dünnen Kern und einem dickeren Mantel. Mit einem LED-Strahl im Single-Mode oder einem Laserstrahl im Multi-Mode wird ein Lichtstrom ein- und ausgeschaltet und durch das Kabel übertragen. Die resultierenden Lichtimpulse stellen die Datenbits, also die Informationen, dar. Die Schnelligkeit, mit der der Laser ein-/ausgeschaltet wird, bestimmt die Schnelligkeit der Informationsübertragung. Die Schnelligkeit, mit der diese Informationen oder Daten übertragen werden, wird in Gbit/s oder Milliarden Bits pro Sekunde angegeben. Das ist eine enorme Informationsmenge, die es ermöglicht, über ein einziges dünnes Glasfaserkabel Videos in hoher Qualität, Tausende von gleichzeitigen Telefongesprächen usw. zu übertragen. Im Singlemode ist dies ein einzelner Lichtstrahl durch den Glasfaserkern, während im Multimode mehrere Lichtstrahlen mit unterschiedlichen Wellenlängen durchgelassen werden, die jedoch an der Wand des breiten Kerns reflektieren und dadurch Streuung oder chromatische Dispersion verursachen. Bei Singlemode ist dieses Problem kaum vorhanden, da nur ein Infrarot-LED-Strahl übertragen wird und somit die Modendispersion, siehe nächster Abschnitt, vermieden wird. Der infrarote Lichtstrahl besitzt jedoch ein Spektrum von Wellenlängen, so dass im dünnen Kern eine gewisse chromatische Dispersion auftritt.

Modus Dispersion

Da Licht von Natur aus aus mehreren Wellenlängen zusammengesetzt ist, setzt sich ein einzelner vom Laser erzeugter Lichtpuls dennoch aus mehreren Teilpulsen zusammen. Allerdings haben alle diese Teilimpulse eine unterschiedliche Schnelligkeit zueinander, so dass sie nicht alle gleichzeitig das Ziel erreichen. Der einzelne Lichtstrahl, den der Laser am Eeeeeeeeingang des Lichtwellenleiters erzeugt, wird so in einzelne Lichtstrahlen zerlegt. Diese kommen auf unterschiedlichen Wegen am Ende der Faser an und werden daher nicht mehr als der ursprüngliche Strahl empfangen. Es gibt auch eine Nebenwirkung. Nicht nur ein, sondern mehrere Lichtstrahlen werden vom Laser in den Lichtwellenleiter geschickt, die aber nicht in einer geraden Linie in die Faser eintreten. Vergleichen Sie es mit einem Auto, das auf verschiedenen Fahrspuren in einen Tunnel einfährt, aber mit beiden Wänden in einem Winkel kollidiert, so wie Lichtstrahlen, die den Tunnel kreuz und quer durchqueren, und so den Ausgang des Tunnels hin und her schwingend erreichen. Dies hat zur Folge, dass die Lichtstrahlen, die unter verschiedenen Winkeln in die Glasfaser eintreten, unterschiedliche Wege zurücklegen, je nachdem wie sie auf die Wände treffen. Diese verschiedenen Wege werden als Modi bezeichnet. Die Lichtstrahlen treffen nicht zur gleichen Zeit ein, was als Modendispersion bezeichnet wird.

Glasfaser und Werkzeuge in der Praxis

Glasfasern werden in Rohre geblasen. Ein solcher Schlauch wird als HDPE oder High Density Poligigigigigigigigy-Ethylen bezeichnet. Die Glasfasern werden zu einem Bündel von 48 oder 96 Glasfasern zusammengefasst, die dann ein Lichtwellenleiterkabel bilden. Als Bündel sind sie von einem Mantel umschlossen. Alle diese Bündel zusammen sind ebenfalls von einem dicken Außenmantel umschlossen. Um das Ganze zu verstärken, wird in der Mitte des Rohres ein fester Kunststoffkern mit Bündeln flachziert. Eine andere Art von Schlauch ist das Breakout-Kabel: ein Kabel, in dem mehrere Kabel mit Steckern an den Enden untergebracht sind. Die einzelnen Glasfasern sind hierbei bereits separat mit einem Teflonmantel isoliert. Die Glasfaser wird bis zum Haus angeschlossen und wird als Fiber to the Home, abgekürzt FTTH, bezeichnet. Häufig wird Singlemode-Faser verwendet. Um das Glasfaserkabel, das ins Haus kommt, konfektionieren zu können, werden Glasfaserwerkzeuge benötigt. Aber auch Werkzeuge zum Reinigen und Prüfen von Glasfasern fallen unter die Rubrik Glasfaserwerkzeuge. Da es sich bei der Arbeit mit Fiberglas um Präzisionsarbeit handelt, müssen Sie wirklich wissen, was Sie tun, und Sie sollten nur gute Fiberglaswerkzeuge verwenden.

Glasfaserwerkzeuge

Allekabels.nl hat die richtigen Werkzeuge für die Selbstmontage und das Testen von Lichtwellenleitern. Um Fasern durch ein Rohr zu ziehen, können Sie ein Stück Lichtleiterwerkzeug verwenden, das als Einzugsrohr bezeichnet wird. Ältere LWL-Systeme verwenden FC-Stecker, das sind Schraubstecker, auf die die Ferrule, also das Rohr um den Lichtwellenleiter, mit einem LWL-Werkzeug montiert wird. Dieser Stecker wird für die Montage eines einzelnen Lichtwellenleiters verwendet. Zum Reinigen dieses Steckers kann das Glasfaserwerkzeug mit der Bezeichnung Ferrule Cleaner verwendet werden. Er ist für E2000-, APC- und PC-Steckverbinder geeignet. APC steht für Angled Physical Contact und PC für Physical Contact. Um die Ummantelung des Lichtwellenleiters zu entfernen, damit der Leiter freigelegt wird, werden ebenfalls Lichtwellenleiter-Werkzeuge benötigt: der Lichtwellenleiter-Stripper. Die Abmessungen werden durch den Durchmesser der Glasfasern bestimmt, ausgedrückt in Mikrometern, µm, oder Millionstel Metern. Diese Glasfaserwerkzeuge bestehen aus Zangen und auch Boxen, in die die Glasfasern eingelegt werden können. Um komplette Glasfaserkabel auf die richtige Länge zu schneiden, benötigen wir ein weiteres Stück Glasfaserausrüstung: die Glasfaserschere. Falls erforderlich, kann stattdessen ein Glasfaser-Seitenschneider verwendet werden. Zu den Lichtwellenleiter-Werkzeugen gehören auch Reiniger und Tester.

Reiniger und Prüfer

Zur Reinigung von Glasfasern wird Alkohol in Kombination mit nicht fusselnden Reinigungstüchern verwendet. Unser Angebot an Glasfaserwerkzeugen umfasst vorimprägnierte Tücher. Nicht nur die Glasfasern, sondern auch die Steckverbinder müssen gereinigt werden und dazu verwenden wir das Glasfaserwerkzeug Reel Cleaner. Eine weitere günstigere Variante sind die Stick Cleaner, das sind Stäbchen, mit denen die Stecker und auch die Glasfaser nach dem Abisolieren gereinigt werden. Ein wichtiges Teil der Lichtwellenleiter-Ausrüstung ist der Lichtwellenleiter-Tester. Unsere Tester sind für Multimode- und Singlemode-Fasern geeignet. Die LWL-Werkzeuge in unserem Katalog sind für FC-, E2000-, SC- und ST-Stecker geeignet. Adapter für andere Steckverbinder wie LC, MU und F3000 sind ebenfalls erhältlich. Damit wird dieses handliche LWL-Werkzeug zum Allround-Tester. Nachfüllpackungen für unsere Glasfaserwerkzeuge sind ebenfalls erhältlich.
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