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Medienkonverter

Was ist ein Lichtwellenleiter-Konverter und wann braucht man einen?

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Glasfaser besteht aus einem dünnen transparenten Kern, der von einem Mantel und einer Schutzhülle umschlossen ist. Über diesen Kern kann ein Lichtsignal gesendet werden, indem eine Laserdiode in die Faser leuchtet. Am anderen Ende des Kabels befindet sich eine lichtempfindliche Diode oder ein Transistor, der die Pulse in elektrische Signale umsetzt. Ein Standard-Netzwerkkabel enthält vier Adernpaare, die dazu dienen, eine Duplex-Datenverbindung herzustellen, bei der die Daten in beide Richtungen gleichzeitig transportiert werden können. Einige Kabel werden zum Transport von Daten in eine Richtung verwendet, für eine gegenseitige Verbindung sind dann aber zwei Kabel erforderlich. Deshalb werden sie oft standardmäßig als Doppelkabel ausgeführt. Es ist ein ideales Transportmedium für den Transport von Computerdaten über lange Strecken. Mit einem normännlichn Kupfer-Netzwerkkabel beträgt die maximännlich garantierte Entfernung 100 Meter. Mit einem Glasfaserkabel können aufgrund der geringeren Störanfälligkeit problemlos Entfernungen von vielen Kilometern überbrückt werden. Schließen Sie zur Verwendung ein doppeltes Lichtwellenleiterkabel an den Lichtwellenleiter-Konverter an. Verbinden Sie das andere Ende dieses Kabels mit einem weiteren Glasfaserkonverter und schließen Sie diesen mit einem UTP- oder FTP-Kabel an einen Sweissch, Router oder Computer an. Die Netzwerkverbindung läuft nun über den Lichtwellenleiter.

Wie funktioniert es?

Dieses Gerät wandelt ein elektrisches Netzwerksignal in ein Lichtwellenleiter-Signal um. Moderne Router verfügen oft über einen eigenen Glasfaseranschluss oder eine modulare SFP-Glasfaserschnittstelle. Wenn Sie aber einen einzelnen Computer, einen kleinen Router oder Sweissch an ein Glasfaserkabel anschließen wollen, ist ein Konverter die ideale Wahl. Mit diesem Gerät können Sie eine Duplex-Verbindung einfach in eine Standard-Ethernet-Verbindung umwandeln. Mit einem Patchkabel können Sie diesen Ethernet-Anschluss mit dem Netzwerkanschluss eines Computers, eines kleinen Routers oder eines Access Points verbinden. Schließen Sie dann beide ankommenden Fasern an den Konverter an, der über das mitgelieferte Netzteil mit Strom versorgt wird. Stecken Sie den Adapter in eine freie Steckdose und in den Lichtwellenleiter-Konverter. Bei einigen Modellen können Sie eine Reihe von Funktionen über DIP-Schalter einstellen. Sie können die Eigenschaften des Ethernet-Anschlüsse einstellen. Sie können zwischen 10 Mb/s, 100 Mb/s oder 1 Gb/s wählen und ob der Port im Halb- oder Vollduplex-Modus arbeitet. Dann haben Sie die Möglichkeit, das Link-Fault-Pass-Through-Protokoll zu aktivieren, das im Falle eines Link-Fehlers die Netzwerkverbindung deaktiviert.

Auswahl einer Implementierung

Bei der Auswahl eines LWL-Konverters ist es wichtig, auf eine Reihe von Eigenschaften zu achten. Das erste Auswahlkriterium ist die gewünschte Übertragungsschnelligkeit. Wenn Sie nur eine Datenrate von 100 Mb/s benötigen, um z. B. eine Webcam aus der Ferne anzuschließen, können Sie sich für den günstigen Fast-Ethernet-Glasfaser-Konverter entscheiden. Benötigen Sie eine hohe Datenschnelligkeit, weil regelmäßig große Dateien übertragen werden und der Rest Ihres Netzwerks ebenfalls mit 1 Gb/s-Verbindungen ausgestattet ist? Entscheiden Sie sich in diesem Fall für den schnelleren Gigabit-Lichtwellenleiter. Das zweite Auswahlkriterium ist der Abstand, den Sie überbrücken möchten. Wenn Sie große Entfernungen von mehr als zwei Kilometern überbrücken wollen, dann wählen Sie einen Singlemode-Lichtwellenleiter-Konverter und die entsprechende Singlemode-Faser. Wenn Sie Entfernungen von bis zu zwei Kilometern überbrücken wollen, können Sie sich für eine Multimode-Version mit der entsprechenden Multimode-Faser entscheiden. Das dritte Auswahlkriterium ist die Art und Weise, wie Sie die Faser mit dem Konverter verbinden. Dies kann mit dem quadratischen SC-Stecker, bei dem die beiden Stecker beider Faserkabel mechanisch zu einem Block gekoppelt werden können, mit den runden ST-Steckern mit Bajonettverschluss oder mit einem SFP-Transceiver geschehen.

Moduskonverter

Ein SPF-Modul ("Small form-factor plugable transceiver") ist ein Einsteckmodul, das den Laser und das Fotoelement enthält, um elektrische Datensignale in Lichtimpulse und Lichtimpulse in elektrische Daten zu wandeln. Es enthält also einen Sender und einen Empfänger. In der Fachsprache wird dies als Transceiver bezeichnet. Auf der Seite, die in einen SPF-Router-Steckflachz gesteckt wird, befinden sich die elektrischen Kontakte, die das Datensignal übertragen. Auf der Vorderseite befinden sich zwei Lichtwellenleiter-Anschlüsse. Diese Module sind in Routern weit verbreitet und machen die Wahl für einen bestimmten Fasertyp, z.B. Singlemode oder Multimode, besonders flexibel. Sobald ein bestimmter Fasertyp ausgewählt wurde, kann das entsprechende SFP-Modul einfach ausgewählt und in den Steckflachz des SFP-Routers eingesetzt werden. Ein spezieller LWL-Konverter ist die Ausführung mit zwei SPF-Steckplätzen. Er kann mit zwei SPF-Modulen ausgestattet werden, die jeweils eigene Spezifikationen haben. Ein SPF-Modul kann ein Multimode-Modell und das andere ein SPF-Singlemode-Modul sein. Auf diese Weise können Singlemode- leicht in Multimode-Fasern umgewandelt werden.