| Lötstation | |
| Heizelement | Kupfer |
| Spannung | 220 240 Volt |
| Verbrauch | 48 Watt |
Beim Kauf des richtigen Lötzinns gibt es einige Dinge zu beachten. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Produkten liegen vor allem in der Zusammensetzung, Dicke und Länge des Materials. Außerdem ist es wichtig, den Lötdraht, den Sie verwenden wollen, auf das zu lötende Produkt abzustimmen. Es gibt also nicht 1 Typ Lötzinn, der alle Anforderungen für jede Lötarbeit erfüllt. Man sieht also, dass der erfahrene Löter, wenn er oft mit verschiedenen Materialien lötet, mehrere Arten von Lötdraht im Gepäck hat.
Lötzinn ist eine sogenannte Legierung, eine Zusammensetzung von Werkstoffen. In diesem Fall handelt es sich meist um ein Verhältnis von 60 % Zinn und 40 % Blei. Heutzutage wird, außer bei bestimmten (Reparatur-)Arbeiten, häufig bleifrei gelötet. Der Vorteil dieser besonderen Legierung ist, dass sie eine niedrigere Schmelztemperatur hat als die beiden Werkstoffe einzeln. Der Schmelzpunkt von 60/40-Zinn liegt bei etwa 180-190 Grad Celsius, was für viele Arbeiten ideal ist. Das Lötzinn wird auf etwa 300-400 Grad Celsius erhitzt, wodurch sich das Material verflüssigt. Es dauert eine Weile, bis das Material abgekühlt und wieder fest geworden ist, zumindest aber genug Zeit, um Bauteile zusammenzulöten.
>Von Weichlot spricht man, wenn der Schmelzpunkt des Lötdrahtes unter 450 Grad Celsius liegt. Da elektronische Bauteile empfindlich auf zu hohe Temperaturen reagieren, spricht man in der Regel von Weichlot. Verbindungen, die bei Temperaturen über 450 Grad Celsius hergestellt werden, nennt man Hartlöten. Ein typisches Beispiel für Hartlötverbindungen sind Gasleitungen. Diese Hartlötverbindungen sind sehr stabil und widerstandsfähiger gegen Hitze und andere Belastungen.
>Eine Lötverbindung sorgt für eine korrosionsbeständige Verbindung, die Strom (und Wärme) leitet. Es gibt verschiedene Stärken von Lötdraht. Das liegt daran, dass nicht jede Dicke von Lötdraht für jede Aufgabe geeignet ist. Dünnes Lötzinn eignet sich hervorragend zum Löten kleiner Elektronikteile. Es lässt sich leicht dosieren, und das ist bei kleinen Bauteilen nützlich, so dass auch ein Anfänger damit zurechtkommt. Wenn Sie jedoch (dickere) Drähte löten wollen, ist ein Lötzinn mit größerem Durchmesser die bessere Wahl. Je nach Länge und Dicke wird Lötzinn u.a. auf Spulen gewickelt, als Stange, in Spendern und Stiften geliefert.
Wichtig: Sie können bleifreies und bleihaltiges Lötzinn nicht austauschbar verwenden. Wenn Sie eine Verbindung reparieren, die mit bleihaltigem Lot hergestellt wurde, müssen Sie dieses Lot auch bei der Reparatur verwenden. Ein Gerät, das vor 2006 hergestellt wurde, ist mit bleihaltigem Draht gelötet worden. Wasserleitungen hingegen sollten mit bleifreiem Material gelötet werden. Die Verwendung von bleihaltigem Lötdraht ist gesetzlich nur eingeschränkt erlaubt. Neben Zinn und Blei finden sich in bestimmten Legierungen auch Zink, Silber und Kupfer. Die Zusammensetzung bestimmt den Schmelzpunkt. Bleifreies Zinn schmilzt erst bei einer höheren Temperatur, nämlich ab etwa 215 Grad Celsius.
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